Cremige vegane Pasta mit sonnengetrockneten Tomaten
Ich koche dieses Rezept seit Jahren, wenn ich schnelle, sättigende und zugleich pflanzliche Küche brauche. Die cremige vegane Pasta mit sonnengetrockneten Tomaten verbindet nussige Cashew-Creme mit der konzentrierten Süße der getrockneten Tomaten — perfekt für einen unkomplizierten Abend oder wenn Gäste im Anmarsch sind.
Inspiriert dazu passt auch ein leichtes Gericht wie die veganen Buchweizen-Pfannkuchen gut als Beilage oder zum Brunch.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Diese Pasta ist ein Gewinner, weil sie schnell, befriedigend und überraschend reichhaltig schmeckt — ganz ohne Sahne oder Käse. Sie ist ideal für hektische Wochentage, für Gäste, die eine vegane Option bevorzugen, oder einfach, wenn du ein Comfort-Food willst, das trotzdem leicht wirkt.
- Schnell: In etwa 20–30 Minuten auf dem Tisch (wenn Cashews eingeweicht sind).
- Budgetfreundlich: Grundzutaten sind günstig und lange lagerfähig.
- Vielseitig: Lässt sich mit Gemüse, Kräutern oder Proteinen erweitern.
- Kinderfreundlich: Die cremige Textur und der milde Tomatengeschmack kommen gut an.
"Einfach, aromatisch und unglaublich cremig — die ganze Familie wollte Nachschlag." — ein spontanes Testessen bei mir zu Hause
Wie dieses Rezept zusammenkommt
Kurze Übersicht: Die Pasta kochen, Cashews zu einer samtigen Sauce mixen, Sauce erwärmen und mit der Pasta vermengen. Dabei hilft ein bisschen Nudelwasser, um die Sauce geschmeidig zu machen. Zum Schluss frisches Basilikum und optional vegane Parmesan-Alternative oder Chiliflocken darüberstreuen.
Was du brauchst
- 200 g Pasta (z. B. Penne, Fusilli oder Spaghetti)
- 150 g Cashewnüsse, zuvor eingeweicht (mind. 2 Stunden oder über Nacht)
- 100 g sonnengetrocknete Tomaten (in Öl) — falls du Salz reduzieren willst, spüle sie kurz ab
- 2 Knoblauchzehen
- 250 ml Pflanzenmilch (Soja, Hafer oder Mandel)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frisches Basilikum zum Garnieren
- Optional: veganer Parmesan oder rote Pfefferflocken
Austausch-Notizen:
- Cashew-Alternative: Bei Nussallergie kannst du gekochte weiße Bohnen oder Seidentofu verwenden (andere Konsistenz).
- Ölfreie sonnengetrocknete Tomaten: Wenn du öl-frei kochen willst, nimm Tomaten aus dem Glas oder weiche getrocknete Tomaten in warmem Wasser ein.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Ein Becher Nudelwasser aufbewahren.
- Eingeweichte Cashews abgießen. Im Mixer Cashews, sonnengetrocknete Tomaten, Knoblauch und Pflanzenmilch glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu dick ist, etwas Pflanzenmilch oder Nudelwasser zugeben.
- Die Sauce in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Kurz aufkochen lassen, dann sofort die Hitze reduzieren.
- Die gekochte Pasta zur Sauce geben. Gut durchschwenken, dabei nach Bedarf etwas Nudelwasser einrühren, bis jede Nudel gleichmäßig ummantelt ist.
- Auf Teller verteilen. Mit frischem Basilikum bestreuen und optional veganem Parmesan oder Chiliflocken servieren.
Was du tun musst, um es richtig zu servieren
- Best ways to enjoy it: Direkt heiß servieren, damit die Sauce ihre cremige Textur behält.
- Plating: Eine Portion Pasta mittig auf dem Teller anrichten, ein paar Blätter Basilikum locker darüberlegen und als Kontrast einen Spritzer Olivenöl (optional) hinzufügen.
- Pairings: Ein grüner Salat, geröstetes Gemüse oder knuspriges Brot sind passende Beilagen. Für ein ausgiebigeres Menü passt auch ein herzhaftes Frühstücksgericht wie die herzhafte vegane Pfannkuchen dazu.
Lagerung und Aufwärm-Tipps
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter hält sich die Pasta 2–3 Tage.
- Aufbewahrung sicher: Reste innerhalb von zwei Stunden nach dem Kochen kühlen.
- Aufwärmen: Sanft in einer Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen. Einen Schuss Pflanzenmilch oder etwas Nudelwasser hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird.
- Einfrieren: Am besten die Sauce separat einfrieren (bis zu 2 Monate). Eingefrorene Pasta wird fester; lieber Sauce auftauen, frisch erhitzen und kurz mit frisch gekochter Pasta vermengen.
Profi-Tipps für beste Ergebnisse
- Cashews einweichen: Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Für Eilfälle heißes Wasser nehmen und 30 Minuten einweichen.
- Mixer-Power: Ein starker Hochleistungsmixer erzeugt die seidigste Sauce. Bei schwächeren Geräten länger mixen und ggf. in Chargen arbeiten.
- Salz dosieren: Sonnengetrocknete Tomaten können salzig sein — zuerst wenig Salz nehmen und am Ende nachwürzen.
- Nudelwasser nutzen: Die Stärke im Nudelwasser bindet die Sauce und macht sie glänzend. Immer ein paar Esslöffel bereit halten.
- Knoblauch-Variante: Für mildere Knoblauchnote Knoblauch kurz in Öl anrösten, bevor du ihn mixst.
In diesem Abschnitt findest du auch eine schnelle Idee für Beilagen, falls du Pfannkuchen bevorzugst: Schau dir die veganen Pfannkuchen herzhaft an, sie passen überraschend gut zu cremigen Pastagerichten.
Kreative Variationen
- Spinat-Twist: Eine Handvoll frischen Spinat unter die heiße Pasta mischen.
- Pilz- und Zucchini-Variante: Gebratene Pilze und Zucchini als Topping für mehr Umami.
- Würziger Kick: Geräuchertes Paprikapulver oder rote Pfefferflocken einstreuen.
- Protein-Boost: Kichererbsen, gebratene Tofuwürfel oder Linsen untermischen.
- Zitronenfrische: Ein Spritzer Zitronensaft zum Schluss hebt die Aromen.
Häufig gestellte Fragen
Q: Wie lange dauert die Vorbereitung insgesamt?
A: Mit eingeweichten Cashews etwa 20–30 Minuten. Das Einweichen selbst dauert 2 Stunden bis über Nacht.
Q: Kann ich die Cashews durch etwas Nussfreies ersetzen?
A: Ja — Seidentofu oder gekochte weiße Bohnen liefern auch eine cremige Basis, allerdings mit leicht anderer Textur und Geschmack.
Q: Ist das Rezept glutenfrei?
A: Ja, wenn du glutenfreie Pasta (z. B. aus Reis oder Mais) verwendest, ist es glutenfrei.
Q: Wie verhindere ich, dass die Sauce körnig wird?
A: Gut einweichen, ausreichend Flüssigkeit beim Mixen verwenden und einen leistungsstarken Mixer nutzen. Gegebenenfalls länger mixen.
Q: Kann ich die Sauce vorbereiten und nur die Pasta frisch kochen?
A: Absolut. Sauce im Kühlschrank bis zu 3 Tage lagern; vor dem Servieren sanft erwärmen und mit frisch gekochter Pasta mischen.
Conclusion
Dieses Rezept ist eine unkomplizierte Möglichkeit, cremigen Genuss ohne Milchprodukte zu zaubern. Wenn du an ähnlichen veganen, tomatenbetonten Pastagerichten interessiert bist, findest du eine Variante mit Avocado-Akzent in diesem Beitrag über veganes cremiges Avocado-Pasta, und eine weitere Inspiration mit Spinat und Tomaten-Alfredo hier: Vegane Tomate Alfredo Pasta mit Spinat. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Cremige vegane Pasta mit sonnengetrockneten Tomaten
Zutaten
Pasta und Soße
- 200 g Pasta (z. B. Penne, Fusilli oder Spaghetti)
- 150 g Eingeweichte Cashewnüsse mindestens 2 Stunden oder über Nacht einweichen
- 100 g Sonnengetrocknete Tomaten (in Öl) Kurz abspülen, um den Salzgehalt zu reduzieren, falls gewünscht
- 2 Stück Knoblauchzehen
- 250 ml Pflanzenmilch (Soja, Hafer oder Mandel)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frisches Basilikum zum Garnieren
- Optional: veganer Parmesan oder rote Pfefferflocken
Zubereitung
Zubereitung
- Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Ein Becher Nudelwasser aufbewahren.
- Eingeweichte Cashews abgießen. Im Mixer Cashews, sonnengetrocknete Tomaten, Knoblauch und Pflanzenmilch glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu dick ist, etwas Pflanzenmilch oder Nudelwasser zugeben.
- Die Sauce in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Kurz aufkochen lassen, dann sofort die Hitze reduzieren.
- Die gekochte Pasta zur Sauce geben. Gut durchschwenken, dabei nach Bedarf etwas Nudelwasser einrühren, bis jede Nudel gleichmäßig ummantelt ist.
- Auf Teller verteilen. Mit frischem Basilikum bestreuen und optional veganem Parmesan oder Chiliflocken servieren.
