Apfel-Joghurt-Pfannkuchen

Ich erinnere mich noch genau an den ersten Morgen, an dem ich dieses Apfel-Joghurt-Pfannkuchen-Rezept ausprobierte: die Pfannkuchen wurden außen leicht knusprig, innen saftig und die Apfelstückchen gaben genau die richtige Süße und Textur. Dieses Rezept ist ideal für einen entspannten Familienbrunch oder einen schnellen Sonntagsfrühstück — einfach, günstig und so tröstlich, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen danach fragen. Wenn du neben süßen Pfannkuchen auch herzhafte Frühstücksvarianten magst, findest du hier eine gute Ergänzung: Bayerische Semmelknödel.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Dieses Apfel-Joghurt-Pfannkuchen-Rezept verbindet einfache Zutaten mit großem Geschmack. Es ist ideal, wenn du:
- schnell etwas Sättigendes suchst (Teig in wenigen Minuten angemischt),
- saisonale Äpfel verwerten möchtest,
- eine mildere Säure durch Joghurt bevorzugst (er macht den Teig fluffiger),
- kinderfreundliche Textur und Süße suchst.
"Locker, saftig und genau richtig süß — das Rezept hat unsere Sonntage gerettet." — Ein Leserbericht
Die Kombination aus Joghurt und Eiern sorgt für eine leichte Säure und feine Krume, während der Zimt das Apfelaroma betont. Perfekt für einen Familienbrunch, ein gemütliches Frühstück oder wenn du Gäste beeindrucken willst, ohne lange in der Küche zu stehen.
Schritt-für-Schritt-Überblick
Kurz und knapp: Du würfelst die Äpfel, mischst die trockenen Zutaten, rührst Joghurt, Eier und Milch zusammen, vereinigst beides zu einem glatten Teig, hebst die Apfelwürfel unter und brätst kleine Pfannkuchen in der Pfanne goldbraun. Insgesamt sind das wenige Schritte und circa 20–30 Minuten Zeitaufwand inklusive Braten.

Zutaten — Was du brauchst
- 2 Tassen Mehl (Universalmehl; für feinere Textur 270–300 g)
- 1 Tasse Naturjoghurt (ca. 240 g) — Vollfett für reicheren Geschmack
- 2 große Äpfel, geschält und gewürfelt (säuerliche Sorten wie Jonagold oder Boskop funktionieren gut)
- 2 Eier (Zimmertemperatur bevorzugt)
- 1/4 Tasse Milch (ca. 60 ml; bei Bedarf mehr für dünneren Teig)
- 3 Esslöffel Zucker (je nach Süße der Äpfel 2–4 EL)
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1/2 Teelöffel Zimt
- 1 Prise Salz
- Butter oder neutrales Öl zum Braten
Hinweise/Substitutionen:
- Für eine glutenfreie Variante ersetze das Mehl durch eine 1:1-Backmischung.
- Statt Zucker eignen sich Honig oder Ahornsirup (die Menge etwas reduzieren).
- Für eine vegane Nuss-Alternative Joghurt durch Sojajoghurt und Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser ersetzen (Quellzeit 5 Minuten).
Zu einem leichten Brunch passt außerdem eine Suppe als Vorspeise, zum Beispiel eine cremige Variante wie die Brokkoli-Cremesuppe.
Anleitung — Schritt für Schritt
- Vorbereitung: Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Alle anderen Zutaten bereitstellen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz gut vermengen.
- Flüssige Mischung herstellen: In einer separaten Schüssel Eier und Joghurt mit einem Schneebesen verquirlen. Milch hinzufügen und glatt rühren.
- Kombinieren: Die Joghurt-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten gießen. Mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht. Falls der Teig zu fest wirkt, 1–2 Esslöffel Milch ergänzen.
- Äpfel unterheben: Die gewürfelten Äpfel vorsichtig unter den Teig heben, damit sie nicht zerdrückt werden.
- Braten: Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Etwas Butter oder Öl in die Pfanne geben. Mit einer kleinen Kelle Portionen (ca. 2–3 EL Teig pro Pfannkuchen) in die Pfanne setzen. 2–3 Minuten pro Seite braten, bis die Oberfläche Blasen wirft und die Unterseite goldbraun ist. Dann wenden und fertigbraten.
- Servieren: Pfannkuchen warm servieren. Optional mit Puderzucker bestäuben, mit Ahornsirup beträufeln oder frischen Früchten garnieren.
Serviervorschläge — So genießt du es am besten
- Klassisch: Mit Puderzucker und einem Klecks Joghurt oder Schmand.
- Süß und warm: Mit Ahornsirup und gerösteten Walnüssen.
- Frisch und fruchtig: Mit Beeren und einem Spritzer Zitronensaft, um die Süße auszubalancieren.
- Herzhaft-süß: Eine Prise grobes Meersalz und Ziegenkäse für Erwachsene.
Als komplettes Frühstück passen Rührei und frisch gebrühter Kaffee hervorragend dazu.
Aufbewahrung und Wiedererwärmen
- Kurzfristig: Fertige Pfannkuchen abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
- Einfrieren: Zwischen Backpapier stapeln, in Gefrierbeutel geben und bis zu 2 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Raumtemperatur oder direkt im Toaster/Ofen aufwärmen.
- Wiedererwärmen: Im Ofen bei 160 °C für 8–10 Minuten oder in der Pfanne bei niedriger Hitze mit etwas Butter kurz durchwärmen. Mikrowelle möglich (30–60 Sekunden), führt aber zu weicherer Textur.
Lebensmittelsicherheit: Reste nicht länger als 2 Tage ungekühlt stehen lassen; bei ungewöhnlichem Geruch oder Schleimigkeit entsorgen.
Profi-Tipps — Tricks für perfekte Pfannkuchen
- Zimmertemperatur: Eier und Joghurt vor dem Anrühren auf Zimmertemperatur bringen — das gibt gleichmäßigere Ergebnisse.
- Nicht übermixen: Kurz rühren reicht; zu langes Schlagen aktiviert das Gluten und macht die Pfannkuchen zäh.
- Hitze kontrollieren: Mittlere Hitze verhindert außen zu dunkles Braten bei rohem Inneren.
- Portionsgröße: Kleine Pfannkuchen lassen sich leichter wenden und garen gleichmäßiger.
- Textur erhöhen: Für extra Fluffigkeit 1 EL zerlassene Butter in den Teig rühren.
Wenn du saisonal variieren willst, findest du auch herbstliche Suppenideen wie die Butternut-Kürbis-Suppe, die gut zu süßlichen Pfannkuchen passt.
Kreative Variationen
- Zimt-Apfel-Buttermilch: Ersetze einen Teil Joghurt durch Buttermilch für extra Säure.
- Nuss-Crunch: Gehackte Haselnüsse oder Mandeln unterheben für Biss.
- Vanille-Apfel: 1 TL Vanilleextrakt zum Teig geben.
- Herzhafte Version: Zimt weglassen, stattdessen fein gehackte Kräuter und geriebenen Käse dazugeben.
- Low-Carb: Mandelmehl verwenden und Menge an Ei und Joghurt anpassen (ergibt dichten Pfannkuchen).
FAQ — Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich fettarmen Joghurt verwenden?
A: Ja, das funktioniert. Das Ergebnis ist allerdings etwas weniger reichhaltig; Vollfettjoghurt sorgt für saftigere Pfannkuchen.
Q: Wie ersetze ich Eier im Rezept?
A: Für zwei Eier kannst du pro Ei 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser (5–10 Minuten quellen lassen) nehmen. Die Textur wird dichter, aber die Pfannkuchen gelingen.
Q: Werden die Apfelstücke beim Braten matschig?
A: Wenn du sie sehr klein schneidest oder zu lange kochst, können sie weich werden. Kleine bis mittelgroße Würfel und mittlere Hitze erhalten etwas Biss.
Q: Wie lange dauert die Zubereitung insgesamt?
A: Etwa 20–30 Minuten von Vorbereitung bis fertig gebraten, abhängig von Pfannengröße und Portionen.
Q: Kann ich den Teig vorbereiten und später braten?
A: Ja, du kannst den Teig bis zu 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren. Durch das Backpulver kann die Triebkraft leicht nachlassen, also kurz vor dem Braten nochmals leicht umrühren.
Conclusion
Wenn du ein unkompliziertes, familientaugliches Frühstück suchst, sind diese Apfel-Joghurt-Pfannkuchen eine ausgezeichnete Wahl — schnell, aromatisch und flexibel. Für einen frischen Salat als Beilage zum Brunch empfehle ich diesen saisonalen Vorschlag: Rote Beete-Salat mit Apfel und Essiggurken – Eine Gartenode.

Apfel-Joghurt-Pfannkuchen
Zutaten
Hauptzutaten
- 2 Tassen Mehl (Universalmehl) Für feinere Textur 270–300 g verwenden
- 1 Tasse Naturjoghurt Vollfett für reicheren Geschmack
- 2 große Äpfel, geschält und gewürfelt Säuerliche Sorten wie Jonagold oder Boskop
- 2 Stück Eier Zimmertemperatur bevorzugt
- 1/4 Tasse Milch Bei Bedarf mehr für dünneren Teig
- 3 Esslöffel Zucker Je nach Süße der Äpfel 2–4 EL
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1/2 Teelöffel Zimt
- 1 Prise Salz
- Butter oder neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
Vorbereitung
- Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Alle anderen Zutaten bereitstellen.
Trockene Zutaten mischen
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz gut vermengen.
Flüssige Mischung herstellen
- In einer separaten Schüssel Eier und Joghurt mit einem Schneebesen verquirlen. Milch hinzufügen und glatt rühren.
Kombinieren
- Die Joghurt-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten gießen und verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Falls der Teig zu fest ist, 1–2 Esslöffel Milch ergänzen.
Äpfel unterheben
- Die gewürfelten Äpfel vorsichtig unter den Teig heben, damit sie nicht zerdrückt werden.
Braten
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Etwas Butter oder Öl in die Pfanne geben. Mit einer kleinen Kelle Portionen Teig in die Pfanne setzen und 2–3 Minuten pro Seite braten.
Servieren
- Pfannkuchen warm servieren, optional mit Puderzucker bestäuben, mit Ahornsirup beträufeln oder frischen Früchten garnieren.






