Tomatenquark

Ich erinnere mich noch gut an den ersten Sommer, in dem ich Tomatenquark ausprobiert habe: reife sonnenwarme Tomaten, ein Klecks cremiger Quark und frische Kräuter – so einfach und doch unglaublich befriedigend. Tomatenquark ist ein klassisches, unkompliziertes Gericht aus der DDR-Küche, das sich als kalte Mahlzeit, Brotaufstrich oder Beilage zu Pellkartoffeln eignet. Leicht, frisch und schnell gemacht – genau das Richtige für warme Tage oder wenn es schnell gehen muss.
What makes this recipe special
Tomatenquark verbindet frische, saftige Tomaten mit der cremigen Fülle von Quark. Das Ergebnis ist ein Gericht, das gleichzeitig leicht und sättigend ist. Es stammt aus der DDR-Tradition, wo einfache, preiswerte Zutaten kreativ kombiniert wurden — perfekt für Familien und als schnelles Abendessen.
„So simpel, so gut: Tomatenquark ist für mich der Inbegriff von Sommer auf dem Teller. Schnelles Familienessen, das immer gelingt.“ — Eine kleine Küchenbewertung
Warum du es probieren solltest: es ist preiswert, schnell, kindertauglich (Raue Kräuter sparsam dosieren) und lässt sich vielfältig variieren. Außerdem passt es wunderbar zu Kartoffeln, Brot oder als Dip für Rohkost.
How this recipe comes together
Kurzüberblick, damit du weißt, was auf dich zukommt: Tomaten werden klein gewürfelt und leicht gesalzen, damit sie etwas Saft ziehen. Quark wird mit Milch oder Joghurt geschmeidig gerührt und mit Kräutern, Zwiebel, Salz, Pfeffer und Paprika abgeschmeckt. Anschließend die Tomaten unterheben und kurz ziehen lassen. Kein Kochen nötig, nur frische Zutaten und etwas Zeit zum Durchziehen.

What you’ll need
DDR-REZEPTE – klassische Zutatenliste (für 2–3 Portionen):
- 500 g Quark (20% Fett ist typisch; 40% ergibt cremigeren Quark)
- 2–3 reife Tomaten (ca. 300–350 g)
- 1 kleine Zwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
- 2 EL Milch oder Naturjoghurt (zum Verdünnen)
- 1–2 EL gehackter Schnittlauch oder Petersilie
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 TL Zucker (optional, wenn die Tomaten sehr säuerlich sind)
- 1 EL Pflanzenöl (sonnenblumenöl oder Olivenöl, optional für mehr Glanz)
- Frisches Brot oder neue Kartoffeln zum Servieren
Substitutionen/Notizen: Für eine vegane Version pflanzlichen Quark oder unverhältnismäßig festen Joghurt verwenden. Wenn die Tomaten sehr saftig sind, kurz entkernen oder abtropfen lassen.
Step-by-step instructions
- Tomaten waschen, den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Bei sehr wässrigen Tomaten Kerne leicht ausdrücken oder abtropfen lassen.
- Zwiebel fein hacken. Frühlingszwiebeln geben eine mildere Note.
- Quark in eine Schüssel geben. Milch oder Joghurt unterrühren, bis eine cremige, streichfähige Konsistenz entsteht.
- Schnittlauch und Paprikapulver in den Quark geben. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.
- Tomaten und Zwiebeln vorsichtig unter den Quark heben. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
- Mindestens 10–15 Minuten kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden. Kurz vor dem Servieren noch einmal durchrühren und mit etwas Öl beträufeln.
Best ways to enjoy it
Tomatenquark ist sehr vielseitig:
- Klassisch zu heißen Pellkartoffeln als leichter Hauptgang.
- Als Brotaufstrich auf frischem Landbrot oder Brötchen.
- Als Dip für Gemüsesticks, geröstete Paprika oder Kartoffelchips.
- Auf einem Teller mit Radieschen, Gurkenscheiben und etwas knackigem Salat für ein leichtes Mittagessen.
Zum Anrichten: in einer flachen Schale servieren, mit extra Schnittlauch bestreuen und ein paar Tropfen Öl für Glanz.
Storage and reheating tips
- Im Kühlschrank hält sich Tomatenquark in einem luftdichten Behälter etwa 1–2 Tage. Da frische Tomaten Wasser ziehen, wird die Konsistenz mit der Zeit dünner.
- Nicht geeignet zum Einfrieren: Quark verändert beim Auftauen seine Struktur und wird körnig.
- Tomatenquark isst man kalt; Aufwärmen ist nicht empfohlen. Wenn du Reste mit warmen Pellkartoffeln kombinieren willst, die Kartoffeln separat erwärmen und den Quark kalt dazugeben.
- Lebensmittelsicherheit: Bei Lagerung unter 4 °C aufbewahren und bei unangenehmem Geruch oder Schleimigkeit entsorgen.
Helpful cooking tips
- Tomaten entwässern: Wenn deine Tomaten sehr saftig sind, kurz entkernen oder überschüssigen Saft abgießen, damit der Quark nicht verwässert.
- Salz erst gegen Ende zugeben: Salz entzieht Saft — wenn du zu früh salzt, werden die Tomaten schnell zu wässrig.
- Konsistenz anpassen: Für eine fluffigere Variante 1–2 EL Schmand oder Joghurt unterrühren. Für eine streichfähigere Version mehr Milch nehmen.
- Aromen gehen auf: Lass den Quark 10–20 Minuten stehen, damit Paprika und Kräuter sich entfalten.
- Fein vs. rustikal: Eine fein gehackte Zwiebel gibt mehr Schärfe; wer Kinder hat, kann sie weglassen oder milde Frühlingszwiebeln verwenden.
Creative twists
- Gurken-Tomatenquark: Gewürfelte Salatgurke für mehr Frische.
- Knoblauch-Paprika: Eine gepresste Knoblauchzehe und geräuchertes Paprikapulver für Tiefe.
- Mediterran: Oliven, Kapern und etwas Zitronenschale ergänzen jedes Baguette.
- Vegan: Pflanzlichen Quark (z. B. Soja- oder Hafervariante) mit pflanzlichem Joghurt ersetzen.
- Als Dip mit Feta: Zerbröselten Feta unterheben für salzig-cremige Note.
- Warm-zu-Kartoffeln: Tomatenquark kalt servieren, dazu warme, in Butter geröstete Kartoffelscheiben anrichten.
FAQ
Wie lange dauert die Zubereitung?
Reine Arbeitszeit: 10–15 Minuten. Mit kurzem Ziehenlassen insgesamt 25–30 Minuten.Kann ich statt Quark Ricotta verwenden?
Du kannst Ricotta nutzen, das Ergebnis wird jedoch milder und etwas fettreicher. Quark hat die typische säuerliche Note, die besser zur Frische der Tomaten passt.Ist Tomatenquark für Kinder geeignet?
Ja. Zwiebel kann weggelassen oder reduziert werden. Achte auf Kerne und zu scharfe Gewürze.Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja, bis zu 24 Stunden: frische Textur und Geschmack sind am besten innerhalb von 24 Stunden. Länger wird der Quark wässrig.Kann ich Dosentomaten nehmen?
Frische Tomaten sind empfehlenswert. Dosentomaten sind oft zu weich und wässrig; sie verändern Konsistenz und Geschmack.
Conclusion
Tomatenquark ist ein unkompliziertes, flexibles Gericht mit DDR-Wurzeln — ideal für schnelle Sommermahlzeiten oder als sättigende Beilage. Für Austausch mit anderen Hobbyköchen lohnt sich ein Blick in die Community-Infos auf Tomatenquark – Steam Community. Wenn du dich für Hintergrundinfos oder eine kleine Projektseite interessierst, findest du zusätzliche Details auf Tomatenquark. Viel Spaß beim Nachkochen!

Tomatenquark
Zutaten
Hauptzutaten
- 500 g Quark (20% Fett, 40% für cremigere Variante)
- 2-3 stück reife Tomaten (ca. 300–350 g)
- 1 stück kleine Zwiebel, fein gehackt oder 2 Frühlingszwiebeln
- 2 EL Milch oder Naturjoghurt zum Verdünnen
- 1-2 EL gehackter Schnittlauch oder Petersilie
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL Zucker optional, wenn die Tomaten sehr säuerlich sind
- 1 EL Pflanzenöl z. B. Sonnenblumenöl oder Olivenöl, optional für mehr Glanz
Serviervorschläge
- Frisches Brot oder neue Kartoffeln zum Servieren
Zubereitung
Zubereitung
- Tomaten waschen, den Strunk entfernen und in kleine Würfel schneiden. Bei sehr wässrigen Tomaten Kerne leicht ausdrücken oder abtropfen lassen.
- Zwiebel fein hacken. Frühlingszwiebeln geben eine mildere Note.
- Quark in eine Schüssel geben. Milch oder Joghurt unterrühren, bis eine cremige, streichfähige Konsistenz entsteht.
- Schnittlauch und Paprikapulver in den Quark geben. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.
- Tomaten und Zwiebeln vorsichtig unter den Quark heben. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
- Mindestens 10–15 Minuten kalt stellen, damit sich die Aromen verbinden. Kurz vor dem Servieren noch einmal durchrühren und mit etwas Öl beträufeln.






