Naan-Brot

Ich habe dieses Naan-Brot-Rezept oft für schnelle Abendessen und als Beilage zu Currys gemacht — es ist unkompliziert, schnell fertig und ergibt weiche, buttrige Fladen ohne Hefe. Dieses einfache Rezept verwendet Backpulver statt Hefe, sodass du in anderthalb Stunden (inklusive Ruhezeit) frisches Naan auf den Tisch bringen kannst.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Naan ist vielseitig: es saugt Saucen auf, schmeckt zum Grillgut und macht aus einem einfachen Gericht ein gemütliches Essen. Dieses Rezept ist besonders attraktiv, weil es:
- keine Hefe braucht (kein Aufgehen über Stunden),
- mit einfachen Zutaten auskommt,
- schnell in der Pfanne zubereitet wird — perfekt für Wochenabende.
"Das beste schnelle Naan, das ich je gemacht habe — außen leicht knusprig, innen weich, und in 60 Minuten auf dem Tisch." — ein begeisterter Testesser
Schritt-für-Schritt-Übersicht
Kurzüberblick: Mehl mit Salz, Zucker und Backpulver mischen → Wasser, Joghurt und Öl einarbeiten → kurz kneten und 1 Stunde ruhen lassen → Portionen ausrollen → in heißer Pfanne bäcken → mit Butter oder Ghee bestreichen und warm servieren. Die meiste Zeit ruht der Teig; die aktive Arbeit sind nur wenige Minuten pro Fladen.

Was du brauchst
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 TL Backpulver
- 200 ml warmes Wasser (nicht heiß; ca. 35–40 °C)
- 125 g Joghurt (natur; für vegane Variante pflanzlicher Joghurt)
- 1 EL Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
- Butter oder Ghee zum Bestreichen
Tipp zu Zutaten: Vollkornmehl ergibt ein herzhaftes, dichteres Naan; für allergikerfreundliche oder glutenfreie Varianten siehe Variationen unten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Mehl, Salz, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel gründlich vermischen.
- Warmes Wasser, Joghurt und Öl hinzufügen. Mit einem Löffel grob mischen, dann mit den Händen oder einer Küchenmaschine zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten (ca. 4–6 Minuten).
- Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Das Relaxieren macht das Ausrollen leichter und das Naan zarter.
- Den Teig in 8–10 gleich große Portionen teilen und jede Portion zu einer Kugel formen. Kurz entspannen lassen, dann zu ovalen Fladen ausrollen (ca. 3–5 mm dick).
- Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen (mittlere bis hohe Hitze). Kein Öl nötig, sonst wird das Naan fettig. Jeden Fladen in die heiße Pfanne legen. Wenn Blasen entstehen und die Unterseite goldbraun ist (ca. 1–2 Minuten), wenden und die zweite Seite ebenfalls 1–2 Minuten backen.
- Fertige Fladen sofort mit Butter oder Ghee bestreichen und warm servieren.
Beste Wege, es zu genießen
Naan passt zu:
- Currys (z. B. Butter Chicken, Chana Masala) — als Sauce-Wischer.
- Gegrilltem Fleisch oder Tofu — Naan als Sandwich-Basis mit Kräutern und Joghurt.
- Als Beilage zu Dips wie Hummus, Tzatziki oder einer würzigen Tomatenchutney.
- Zum Frühstück: mit Honig, frischem Obst oder Schafskäse.
Für ein besonderes Finish: Mit zerdrücktem Knoblauch und gehacktem Koriander bestreichen oder vor dem Braten mit Nigella-Samen bestreuen.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Kurzfristig: Naan in einem luftdichten Behälter oder gut eingewickelt bei Raumtemperatur 1–2 Tage frisch halten.
- Kühlschrank: Bis zu 4 Tage. Vor dem Servieren kurz erwärmen.
- Einfrieren: Naan vollständig abkühlen lassen, dann einzeln in Backpapier wickeln und in einem Gefrierbeutel einfrieren — bis zu 2 Monate. Auftauen bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank.
- Aufwärmen: Im Ofen bei 180 °C für 5–7 Minuten, in der Pfanne bei mittlerer Hitze (je Seite kurz anbraten) oder in der Mikrowelle mit feuchtem Tuch für 20–30 Sekunden. Achte darauf, nicht zu lange zu erhitzen, sonst wird es zäh.
Lebensmittelsicherheit: Wenn Naan mit Fleischbeilagen zubereitet wurde, achte auf hygienischen Umgang; Reste innerhalb von 2 Stunden kühlen, Kühlschrank bei ≤ 4 °C lagern.
Hilfreiche Küchentipps
- Teigkonsistenz: Er sollte weich und leicht klebrig sein — wenn er zu trocken ist, 1–2 EL Wasser zugeben; wenn zu klebrig, etwas Mehl.
- Pfannentemperatur: Zu kalt → kein schönes Schwelgen; zu heiß → verbrennt die Oberfläche bevor innen gegart ist. Vorheizen ist entscheidend.
- Blasenbildung: Wenn beim Backen Luftblasen aufsteigen, ist das ein gutes Zeichen für zarte Schichten. Fladen leicht mit einem Pfannenwender andrücken, falls nötig.
- Schnellere Ruhezeit: Bei wärmerer Umgebung verkürzt sich die Stunde Ruhe – aber mindestens 30 Minuten für entspanntes Ausrollen empfehlenswert.
- Ghee statt Butter: Gibt authentischen Geschmack und bessere Haltbarkeit bei warmen Speisen.
Kreative Varianten
- Knoblauch-Naan: Nach dem Backen mit zerdrücktem Knoblauch und Butter bestreichen.
- Kräuter-Naan: Frische Kräuter (Koriander, Petersilie) in den Teig oder auf den Fladen streuen.
- Käse-Naan: Eine dünne Schicht geriebenen Käses (z. B. Mozzarella) zwischen zwei dünnen Fladen legen und zusammenbacken.
- Vollkorn- oder Dinkel-Naan: Teilweiser Austausch des Mehls (z. B. 50/50) für mehr Biss.
- Vegane Version: Pflanzlichen Joghurt und Margarine/Ghee-Alternative verwenden.
- Glutenfrei: Verwende spezielle glutenfreie Mehlmischungen und folge Rezepten, die ohne Hefe arbeiten (siehe weiterführende Links).
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung insgesamt?
Aktive Arbeit etwa 20 Minuten, plus 60 Minuten Ruhezeit – Gesamtzeit rund 80 Minuten, je nach Portionen und Aufwärmzeit.Kann ich Hefe statt Backpulver verwenden?
Ja. Mit Hefe erhältst du ein luftigeres, stärker aufgegangenes Naan, musst aber deutlich länger gehen lassen (mindestens 1–2 Stunden). Dieses Rezept ist bewusst ohne Hefe für schnelle Zubereitung.Warum wird mein Naan zäh?
Meist wegen Überknetens, zu hoher Hitze oder zu langem Aufbewahren ohne Feuchtigkeit. Knete nur bis der Teig glatt ist, und erwärme kurz vor dem Servieren.Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja — im Kühlschrank lassen sich Teigkugeln bis zu 24 Stunden ruhen. Vor dem Ausrollen Raumtemperatur annehmen lassen.
Conclusion
Wenn du eine schnelle, günstige Beilage suchst, die Eindruck macht, ist dieses Naan-Brot-Rezept ideal: wenig Aufwand, großer Geschmack. Für eine glutenfreie Version mit ähnlicher, hefefreier Herangehensweise lohnt sich ein Blick auf Easy Gluten Free Naan Bread (No Yeast) – The Loopy Whisk. Wer klassische, etwas gehaltvollere Naan-Varianten mit Hefe ausprobieren möchte, findet hilfreiche Techniken bei Easy naan bread recipe – Jamie Oliver.
Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Naan-Brot
Zutaten
Teigzutaten
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 1 TL Backpulver
- 200 ml warmes Wasser Nicht heiß; ca. 35–40 °C
- 125 g Joghurt (natur) Für vegane Variante pflanzlicher Joghurt verwenden
- 1 EL Öl z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl
Zum Bestreichen
- Butter oder Ghee Zum Bestreichen nach dem Backen
Zubereitung
Vorbereitung
- Mehl, Salz, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel gründlich vermischen.
- Warmes Wasser, Joghurt und Öl hinzufügen. Mit einem Löffel grob mischen, dann mit den Händen oder einer Küchenmaschine zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten (ca. 4–6 Minuten).
- Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Backen
- Den Teig in 8–10 gleich große Portionen teilen und jede Portion zu einer Kugel formen. Kurz entspannen lassen, dann zu ovalen Fladen ausrollen (ca. 3–5 mm dick).
- Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen (mittlere bis hohe Hitze). Jeden Fladen in die heiße Pfanne legen. Wenn Blasen entstehen und die Unterseite goldbraun ist (ca. 1–2 Minuten), wenden und die zweite Seite ebenfalls 1–2 Minuten backen.
- Fertige Fladen sofort mit Butter oder Ghee bestreichen und warm servieren.






