Halloumi Makhani

Ich habe dieses Halloumi Makhani-Rezept oft an schnellen Abenden gemacht, wenn ich etwas Cremiges und Wärmendes wollte, das trotzdem schnell gelingt. Statt Fleisch bringt der gebratene Halloumi eine feste Textur und salzige Tiefe in eine samtige, tomatenbasierte Makhani-Sauce — perfekt für ein unkompliziertes Abendessen oder ein besonderes vegetarisches Hauptgericht. Wenn du ähnliche Halloumi-Ideen suchst, magst du vielleicht auch meine Version der Süße Chili Halloumi Wraps, die ein anderes, schnell zubereitetes Halloumi-Erlebnis bieten.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Halloumi Makhani verbindet zwei Komfortwelten: indisch gewürzte, geschmeidige Tomatensauce und den einzigartig zähen, goldbraun gebratenen Halloumi. Es ist:
- Schnell: Von Pfanne zu Tisch in etwa 25–30 Minuten.
- Vegetarisch, sättigend und proteinreich.
- Flexibel: Mild genug für Kinder, aromatisch genug für Gäste.
„Cremig, würzig und mit der perfekten Halloumi-Konsistenz — ein vegetarischer Hauptgang, nach dem man sich sehnt.“
Die Sauce ist anpassbar — mehr Sahne für Extra-Luxus oder Joghurt für eine leichte Säure. Ideal für Wochentage, wenn du etwas Besonderes ohne viel Aufwand willst.
Schritt-für-Schritt-Übersicht
Kurz zusammengefasst: Halloumi würfeln und goldbraun anbraten, Zwiebeln glasig sautieren, Knoblauch/Ingwer und Gewürze kurz anrösten, passierte Tomaten reduzieren, Sahne einrühren, gebratenen Halloumi zugeben und kurz köcheln lassen. Die kurze Reduktion der Tomaten gibt der Sauce Tiefe; das langsame Einrühren der Sahne verhindert, dass sie sich trennt.
Was du brauchst
- 250 g Halloumi-Käse, in ~2 cm Würfel geschnitten (alternativ Paneer)
- 2 EL Öl (Pflanzenöl oder Ghee)
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2–3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Korianderpulver
- 0,5 TL Garam Masala
- 1 TL Paprika (edelsüß oder leicht geräuchert)
- 400 g passierte Tomaten
- 200 ml Sahne (alternativ Kokosmilch für Laktosefrei/Vegan)
- 1 TL Zucker (optional, rundet die Säure ab)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- Frischer Koriander zum Garnieren
Kurznotizen zu Zutaten: Halloumi ist relativ salzig — beim Abschmecken der Sauce zuerst weniger Salz nehmen. Ghee liefert ein angenehm nussiges Aroma; Pflanzenöl ist neutraler. Für eine vegane Variante ersetze Halloumi durch knusprig angebratene Tofu-Würfel und die Sahne durch Kokoscreme.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Halloumi vorbereiten: Halloumi in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Anbraten: 1 EL Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Halloumi portionsweise goldbraun anbraten (je Seite ~1–2 Minuten). Herausnehmen und beiseitestellen.
- Zwiebel garen: Restliches Öl in die Pfanne geben. Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig braten, bis sie weich und duftend ist (etwa 6–8 Minuten).
- Knoblauch & Ingwer: Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1 Minute unter Rühren braten, bis es aromatisch duftet.
- Gewürze rösten: Kreuzkümmel, Korianderpulver, Garam Masala und Paprika hinzugeben. Kurz (30–45 Sekunden) anrösten, damit die ätherischen Öle aufgehen.
- Tomaten simmern: Passierte Tomaten angießen und auf kleiner bis mittlerer Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist.
- Sahne einrühren: Hitze reduzieren. Die Sahne langsam und unter ständigem Rühren einlaufen lassen, damit sie nicht gerinnt. Bei Bedarf etwas Zucker zufügen, um die Säure auszugleichen.
- Halloumi fertigstellen: Den gebratenen Halloumi behutsam in die Sauce legen und 3–5 Minuten bei niedriger Hitze mitköcheln lassen, damit er die Aromen aufnimmt. Nicht zu lange kochen, sonst verliert er Textur.
- Abschmecken & servieren: Mit Salz, Pfeffer abschmecken und mit frischem Koriander bestreuen.
Tipp: Wenn du die Pfanne nicht extra reinigen willst, kannst du nach dem Anbraten der Halloumi direkt in derselben Pfanne den Zwiebelansatz nutzen — das gibt Aroma.
Zutatenliste
- 250 g Halloumi (in Würfel)
- 2 EL Öl oder Ghee
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Korianderpulver
- 0,5 TL Garam Masala
- 1 TL Paprika
- 400 g passierte Tomaten
- 200 ml Sahne (oder Kokosmilch)
- 1 TL Zucker (optional)
- Salz, Pfeffer
- Frischer Koriander zum Garnieren
Substitutionen: Paneer passt 1:1 als milchige Alternative; für Vegan: Tofu + Kokoscreme. Weniger Salz nötig, wenn Halloumi sehr salzig ist.
Serviervorschläge
- Beste Beilagen: Basmatireis, Naan oder Fladenbrot zum Auftunken.
- Für leichte Menüs: Mit gedämpftem Brokkoli und einem grünen Salat servieren.
- Zum Anrichten: Etwas Sahne in Spiralen über die Oberfläche träufeln und frisch gehackten Koriander darüberstreuen.
- Für Gäste: Kleines Tellergericht mit Reisröllchen, Halloumi-Makhani in der Mitte, Koriander und Zitronenspalten.
Wenn du es handlicher magst, funktioniert das Gericht auch als Füllung in Wraps — ähnlich inspiriert wie meine Süße Chili Halloumi Wraps, nur mit indischer Sauce.
Aufbewahrung und Aufwärmtipps
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Halloumi bleibt relativ formstabil, die Sauce wird etwas dicker.
- Einfrieren: Sauce ohne den Halloumi bis zu 3 Monate einfrieren. Halloumi kann danach separat aufgewärmt oder frisch angebraten werden. Ganze Portion einfrieren funktioniert, aber die Textur des Halloumi verändert sich leicht.
- Aufwärmen: Bei mittlerer Hitze in der Pfanne aufwärmen, eventuell etwas Wasser oder Sahne hinzufügen, um die Konsistenz zu erneuern. Mikrowelle geht auch, aber die Textur leidet etwas.
- Lebensmittel-sicherheit: Reste innerhalb von zwei Stunden nach dem Kochen kühlen. Beim Wiedererhitzen auf mindestens 75 °C erhitzen.
Profi-Tipps
- Halloumi richtig braten: Die Pfanne muss heiß sein, damit sich eine Kruste bildet. Nicht zu oft wenden.
- Salz beachten: Kostprobe der Sauce vor dem Salzen — Halloumi bringt salziges Eigenaroma.
- Sahne nicht kochen: Zu starkes Kochen nach Zugabe der Sahne kann die Sauce trennen; nur kurz simmern.
- Aromenschub: Ein Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Kasuri Methi (getrocknete Bockshornkleeblätter) am Ende steigert die Tiefe.
- Zeit sparen: Halloumi vorab anbraten und im Kühlschrank bis zu einem Tag aufbewahren. Für schnelle Abende kannst du dann nur die Sauce machen und Halloumi kurz aufwärmen. Mehr Halloumi-Inspiration findest du auch hier: Süße Chili Halloumi Wraps.
Kreative Abwandlungen
- Vegan: Fester Tofu statt Halloumi, Kokoscreme statt Sahne, ggf. Räuchertofu für mehr Umami.
- Scharf: Frische grüne Chili oder ½ TL Cayenne zur Gewürzmischung geben.
- Mediterran: Statt Garam Masala mehr Paprika und Oregano, serviert mit Fladenbrot.
- Mit Gemüse: Gebratene Auberginenwürfel oder Champignons ergänzen die Textur.
- Leichter: Ersetze die Hälfte der Sahne durch Naturjoghurt (bei mittlerer Hitze, damit der Joghurt nicht gerinnt).
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung?
Gesamtzeit: ca. 25–30 Minuten. Das Anbraten des Halloumi und die Reduktion der Tomaten sind die zeitintensivsten Schritte.Wird Halloumi in der Sauce zu weich oder schmilzt er?
Halloumi schmilzt nicht wie Mozzarella; er bleibt formstabil, wird aber außen weicher und nimmt Geschmack auf. Zu langes Köcheln kann die Textur jedoch gummiartig machen — daher nur kurz mitköcheln lassen.Kann ich Paneer statt Halloumi verwenden?
Ja. Paneer ist milder und weniger salzig; du solltest beim Abschmecken der Sauce ggf. etwas mehr Salz hinzufügen.Wie mache ich die vegane Version?
Verwende festen Tofu statt Halloumi und Kokoscreme oder ungesüßte Kokosmilch statt Sahne. Für mehr Biss den Tofu marinieren und knusprig anbraten.Kann ich das Gericht einfrieren?
Ja, am besten die Sauce separat einfrieren. Komplett eingefroren verändert der Halloumi leicht seine Textur.
Conclusion
Wenn du Varianten und weitere Halloumi-Rezepte ausprobieren möchtest, findest du ein ähnliches, butterige Curry mit Halloumi hier: Butter Halloumi Curry – Happy Veggie Kitchen. Für noch mehr Inspiration und eine deutsche Interpretation des Gerichts schau dir diese Beschreibung an: Halloumi Makhani: cremiges Wohlfühlgericht, das glücklich macht.

Halloumi Makhani
Zutaten
Für die Sauce
- 2 EL Öl (Pflanzenöl oder Ghee) Ghee verleiht ein nussiges Aroma.
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 2–3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
- 1 TL frisch geriebener Ingwer
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Korianderpulver
- 0.5 TL Garam Masala
- 1 TL Paprika (edelsüß oder leicht geräuchert)
- 400 g passierte Tomaten
- 200 ml Sahne (alternativ Kokosmilch für laktosefrei/vegan)
- 1 TL Zucker (optional) Ganz wenig, um die Säure abzurunden.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer Halloumi bringt bereits Salzigkeit mit.
Für den Halloumi
- 250 g Halloumi-Käse, in ~2 cm Würfel geschnitten Alternativ Paneer.
Garnitur
- Frischer Koriander Zum Garnieren.
Zubereitung
Vorbereitung
- Halloumi in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
Anbraten
- 1 EL Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Halloumi portionsweise goldbraun anbraten (je Seite ~1–2 Minuten). Herausnehmen und beiseitestellen.
Zwiebel garen
- Restliches Öl in die Pfanne geben. Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig braten, bis sie weich und duftend ist (etwa 6–8 Minuten).
Knoblauch & Ingwer
- Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1 Minute unter Rühren braten, bis es aromatisch duftet.
Gewürze rösten
- Kreuzkümmel, Korianderpulver, Garam Masala und Paprika hinzugeben. Kurz (30–45 Sekunden) anrösten, damit die ätherischen Öle aufgehen.
Tomaten simmern
- Passierte Tomaten angießen und auf kleiner bis mittlerer Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist.
Sahne einrühren
- Hitze reduzieren. Die Sahne langsam und unter ständigem Rühren einlaufen lassen, damit sie nicht gerinnt. Bei Bedarf etwas Zucker zufügen, um die Säure auszugleichen.
Halloumi fertigstellen
- Den gebratenen Halloumi behutsam in die Sauce legen und 3–5 Minuten bei niedriger Hitze mitköcheln lassen, damit er die Aromen aufnimmt. Nicht zu lange kochen, sonst verliert er Textur.
Abschmecken & servieren
- Mit Salz, Pfeffer abschmecken und mit frischem Koriander bestreuen.






