Kohlrabi-Radieschen-Salat

Ich erinnere mich noch gut an diesen einfachen Kohlrabi-Radieschen-Salat aus meiner Kindheit — knackig, frisch und mit einem leicht säuerlichen Dressing, das genau richtig zu Brot oder Bratwurst passte. Dieser Salat ist ein klassisches, bodenständiges DDR-Rezept: schnell zubereitet, billig und trotzdem voller Texturen. Wenn du Lust auf etwas Leichtes, Saisonales und Ehrliches hast, ist das genau das richtige Rezept.
Warum dieses Rezept besonders ist
Kohlrabi-Radieschen-Salat ist kein kompliziertes Gericht — und darin liegt seine Stärke. Er kombiniert das milde, leicht süßliche Aroma des Kohlrabis mit der pfeffrigen Schärfe der Radieschen. Das Ergebnis ist ein erfrischender Salat, der sowohl als Beilage zu deftigen Speisen als auch als leichter Mittagssnack funktioniert.
"Ein Salat, den meine Großmutter immer zu sonntäglichem Schweinebraten servierte: simpel, aber unvergesslich im Geschmack."
Gründe, ihn zu machen:
- Schnell: Vorbereitung 10–15 Minuten.
- Preiswert: Kohlrabi und Radieschen sind oft günstig und lange lagerbar.
- Vielseitig: Passt zu Kartoffeln, Würstchen, oder als Brotzeit.
- Saisonale Frische: Besonders gut im Frühjahr und Frühsommer.
Wie dieses Rezept zusammenkommt
Kurzüberblick: Kohlrabi und Radieschen sehr dünn schneiden oder hobeln. Zwiebel fein würfeln. Aus Joghurt/Saure Sahne, Essig, Öl und Gewürzen ein Dressing anrühren. Alles vermischen und kurz durchziehen lassen (5–15 Minuten). Abschmecken und ggf. mit Kräutern garnieren. Für eine knackige Textur das Dressing zuletzt hinzufügen, wenn du es etwas länger im Kühlschrank aufbewahren willst.

Zutaten — Was du brauchst
DDR-REZEPTE
- 2 mittelgroße Kohlrabi (etwa 500–600 g), geschält
- 8–10 Radieschen
- 1 kleine Zwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln
- 150 g Naturjoghurt oder 100 g saure Sahne (für sahnigere Variante)
- 1 EL Sonnenblumenöl oder neutrales Pflanzenöl
- 1–2 TL Weißweinessig oder Apfelessig
- 1 Prise Zucker (optional, ½ TL)
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Frische Kräuter: Dill oder Petersilie, fein gehackt
- Optional: 1 TL Senf für mehr Tiefe
Ersatzhinweise: Für eine vegane Version veganen Joghurt verwenden. Statt frischem Kohlrabi kannst du notfalls vorgegarte, aber gut abgekühlte Kohlrabi-Stücke nutzen — frischer Kohlrabi bleibt aber knackiger.
Anleitung: Schritt für Schritt
- Kohlrabi schälen und in sehr feine Streifen hobeln oder mit Messer in dünne Stifte schneiden.
- Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Dünnere Scheiben ergeben mehr Biss.
- Zwiebel fein würfeln. Wer Zwiebelgeschmack milder mag, kurz in kaltem Wasser einlegen.
- Für das Dressing Joghurt, Öl, Essig, Zucker, Senf (falls verwendet) sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt rühren.
- Kohlrabi, Radieschen und Zwiebel in eine große Schüssel geben. Das Dressing darüber geben und alles vorsichtig vermengen.
- Kurz ziehen lassen (5–15 Minuten), dann mit Kräutern bestreuen und abschmecken.
Am besten servieren
- Klassisch: Zu Pellkartoffeln oder Bratwurst — ein typisches DDR-Begleitgericht.
- Aufgeschnittenes Bauernbrot oder Vollkornbrot dazu machen die Mahlzeit komplett.
- Leichte Variante: Als Topping auf grünen Blattsalaten oder in Wraps.
- Anrichten: In einer flachen Schale servieren, mit gehackter Petersilie oder Dill bestreuen und ein paar ganze Radieschen als Garnitur auflegen.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Im Kühlschrank hält sich der Salat in einem luftdichten Behälter etwa 24–48 Stunden. Nach längerem Stehen verliert er an Knackigkeit.
- Tipp für Haltbarkeit: Dressing separat aufbewahren und kurz vor dem Servieren unterheben — so bleibt das Gemüse länger knackig.
- Nicht zum Einfrieren geeignet: Rohes Gemüse wie Kohlrabi und Radieschen werden beim Auftauen matschig.
- Lebensmittelsicherheit: Bei Zimmertemperatur nicht länger als 2 Stunden stehen lassen; bei sommerlichen Temperaturen eher 1 Stunde.
Profi-Tipps
- Schneiden: Eine Mandoline liefert die gleichmäßigsten Scheiben, Vorsicht bei der Handhabung.
- Textur bewahren: Je dünner die Scheiben, desto angenehmer die Bissfestigkeit — aber nicht so dünn, dass sie zerfallen.
- Zwiebel mildern: Fein geschnittene Zwiebeln 5 Minuten in kaltem Wasser liegen lassen, dann abtropfen — mildert die Schärfe.
- Würzen: Immer erst am Ende nachwürzen. Kohlrabi kann Salz „ziehen“, daher ggf. nach dem Ziehen noch einmal abschmecken.
- Dressing-Varianten: Ein Spritzer Zitronensaft statt Essig gibt frischen Charakter.
Variationen und Geschmacksideen
- Apfel-Kohlrabi: Einen crispen Apfel (z. B. Granny Smith) in Streifen schneiden für Süße und Säure.
- Kräuter-Mix: Minze und Dill für eine hellere, sommerliche Note.
- Nuss-Topping: Gehackte Walnüsse oder Sonnenblumenkerne für Crunch.
- Würzig: Mit etwas Meerrettich oder fein geriebenem Meerrettich in das Dressing geben.
- Vegan: Pflanzlichen Joghurt verwenden; für mehr Cremigkeit Seidentofu kurz mixen und unterrühren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange brauche ich insgesamt?
- Reine Vorbereitung etwa 10–15 Minuten, plus 5–15 Minuten Ziehzeit. Insgesamt also 15–30 Minuten.
Kann ich den Salat im Voraus zubereiten?
- Ja, du kannst Gemüse vorbereiten und das Dressing separat aufbewahren. Mische alles spätestens 30 Minuten vor dem Servieren, damit die Textur bleibt.
Geeignet für Kinder?
- Meist ja — schneide die Radieschen dünner oder reduziere sie, wenn die Schärfe zu intensiv ist. Joghurt-Dressing macht den Geschmack milder.
Lässt sich dieser Salat einfrieren?
- Nein. Rohes Gemüse verliert beim Auftauen Struktur; einfrieren wird nicht empfohlen.
Welche Kohlrabi-Sorte ist am besten?
- Junge, kleine Kohlrabi sind zarter und süßer. Große Kohlrabi können faseriger sein — dann sehr dünn schneiden.
Conclusion
Dieser Kohlrabi-Radieschen-Salat ist ein kleines Stück Alltagshistorie aus DDR-Küchen: einfach, frisch und wandelbar. Er passt zu vielen Gerichten und ist eine unkomplizierte Möglichkeit, saisonales Gemüse attraktiv zu servieren.
Für eine Variante mit gefülltem Kohlrabi und Radieschensalat als Begleitung findest du eine inspirierende Idee bei Gefüllter Kohlrabi mit Radieschensalat – Pottgewächs.
Wenn du eine weitere klassische Herangehensweise sehen möchtest, ist auch das Rezept Kohlrabi-Radieschen-Salat von Naschkatze-goes-Hollywood eine nützliche Referenz.

Kohlrabi-Radieschen-Salat
Zutaten
Gemüse
- 2 mittelgroße Kohlrabi, geschält ca. 500–600 g
- 8-10 Stück Radieschen je dünner die Scheiben, desto mehr Biss
- 1 kleine Zwiebel oder 2 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
Dressing-Zutaten
- 150 g Naturjoghurt oder 100 g saure Sahne für eine sahnigere Variante
- 1 EL Sonnenblumenöl oder neutrales Pflanzenöl
- 1-2 TL Weißweinessig oder Apfelessig
- 1 Prise Zucker optional, ½ TL
- nach Geschmack Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- nach Geschmack frische Kräuter (Dill oder Petersilie), fein gehackt
- 1 TL Senf optional, für mehr Tiefe
Zubereitung
Vorbereitung
- Kohlrabi schälen und in sehr feine Streifen hobeln oder mit einem Messer in dünne Stifte schneiden.
- Radieschen waschen und in Scheiben schneiden.
- Zwiebel fein würfeln oder besser in kaltem Wasser einlegen, um den Geschmack zu mildern.
Dressing zubereiten
- Für das Dressing Joghurt, Öl, Essig, Zucker, Senf (falls verwendet) sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt rühren.
Salat vermengen
- Kohlrabi, Radieschen und Zwiebel in eine große Schüssel geben. Das Dressing darüber geben und alles vorsichtig vermengen.
- Kurz ziehen lassen (5–15 Minuten), dann mit Kräutern bestreuen und nach Geschmack abschmecken.






