Vegane cremige Pasta mit sonnengetrockneten Tomaten

Ich koche dieses Gericht oft an stressigen Wochentagen: cremige, vegane Pasta mit intensiv aromatischen sonnengetrockneten Tomaten und einer samtigen Cashew-Soße. Sie ist erstaunlich schnell zubereitet, sättigend und perfekt, wenn du Komfortessen ohne tierische Produkte willst. Für mehr Fotos und eine ähnliche Variante kannst du dir auch diesen ausführlichen Beitrag anschauen: cremige vegane Pasta mit sonnengetrockneten Tomaten.
Why you’ll love this dish
Diese Pasta kombiniert nussige Cashew-Creme mit der konzentrierten Süße sonnengetrockneter Tomaten. Sie ist:
- Schnell: Vorbereitung und Kochzeit in etwa 30–40 Minuten.
- Vielseitig: Penne, Fusilli oder Linguine funktionieren gleich gut.
- Familienfreundlich: mild, cremig und oft sogar bei Kindern beliebt.
- Vegan und sättigend: Proteine aus Cashews, ohne Soja oder veganen Käse.
„Einfach, aromatisch und so cremig — das ist meine neue Lieblings-Wochentagspasta.“ — Testesser
How this recipe comes together
Kurzüberblick der Schritte, damit du weißt, was kommt:
- Cashews einweichen, damit die Soße richtig seidig wird.
- Pasta al dente kochen und etwas Kochwasser zurückbehalten.
- Zwiebel und Knoblauch anbraten, getrocknete Tomaten und Tomatenmark zugeben.
- Alles in den Mixer: eingeweichte Cashews, pflanzliche Milch, Zitronensaft, Hefeflocken und Gewürze zu einer samtigen Soße verarbeiten.
- Soße in die Pfanne zurückgeben, mit Gemüsebrühe/Pasta-Wasser strecken, abschmecken und mit der Pasta vermengen.

What you’ll need
- 400–500 g Pasta (Penne, Fusilli oder Linguine)
- 1 Tasse (ca. 150–200 g) sonnengetrocknete Tomaten, fein geschnitten
- 1 Tasse (ca. 150 g) ungeröstete, ungesalzene Cashewkerne
- 1 Tasse (ca. 240 ml) ungesüßte pflanzliche Milch (z. B. Hafer- oder Mandelmilch)
- 2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 EL Tomatenmark
- 1–2 EL Hefeflocken (optional für „käsige“ Tiefe)
- 1–2 EL frischer Zitronensaft
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 TL getrocknetes Basilikum
- ½ Tasse (ca. 120 ml) Gemüsebrühe oder das zurückbehaltene Pasta-Kochwasser
- 2 EL Olivenöl (oder das Öl aus dem Glas der getrockneten Tomaten)
- Frisches Basilikum und Petersilie zum Garnieren
Tipp: Wenn du eine ähnlich aber leicht abgewandelte Version suchst, findest du hier eine Alternative mit getrockneten Tomaten: cremige vegane Pasta mit getrockneten Tomaten.
Step-by-step instructions
- Cashews vorbereiten: Gib die Cashewkerne in eine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser, bis sie bedeckt sind. Mindestens 30 Minuten einweichen (oder mehrere Stunden/kalt über Nacht). Abgießen und kurz abspülen.
- Pasta kochen: Einen großen Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen bringen, gut salzen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Vor dem Abgießen etwa 1 Tasse Kochwasser auffangen. Pasta abgießen und beiseitestellen.
- Soßenbasis zubereiten: In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel 3–5 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch zugeben und kurz mitbraten — nicht bräunen lassen.
- Getrocknete Tomaten & Tomatenmark: Die klein geschnittenen sonnengetrockneten Tomaten und 2 EL Tomatenmark in die Pfanne geben. 2–3 Minuten mitbraten, bis das Tomatenmark leicht karamellisiert und die Aromen freigesetzt sind.
- Cremige Cashew-Soße mixen: Alle eingeweichten Cashews, 1 Tasse pflanzliche Milch, 1–2 EL Hefeflocken, 1–2 EL Zitronensaft, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer in einen Hochleistungsmixer geben. Mixen, bis eine sehr glatte, cremige Soße entsteht. Bei Bedarf etwas zusätzliches Pflanzenmilch oder Kochwasser zugeben, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
- Fertigstellen: Die Cashew-Soße in die Pfanne zu den Tomaten geben. ½ Tasse Gemüsebrühe oder etwas Pasta-Kochwasser einrühren und kurz erwärmen. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Pasta in die Pfanne geben, gut vermengen. Falls die Soße zu dick ist, esslöffelweise mehr Kochwasser zugeben, bis die Pasta schön überzogen ist.
- Anrichten: Mit frisch gehacktem Basilikum und Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Für eine kleine Inspiration zum Aromenausbau kannst du auch kontrastierende Zutaten einsetzen; ein paar Beispiele und Kombinationen findest du in meinem anderen Beitrag zu Knoblauch-Butter-Varianten: Knoblauch-Butter-Optionen.
Best ways to enjoy it
- Zum Servieren: Großzügig mit frischem Basilikum garnieren und etwas Zitronenschale darüberreiben für Frische.
- Beilagen: Ein einfacher grüner Salat mit Balsamico oder geröstetes Gemüse (Zucchini, Paprika) passen super.
- Getränke: Ein leichter, fruchtiger Weißwein oder ein spritziges Mineralwasser mit Zitrone ergänzen die Säure der Tomaten.
Storage and reheating tips
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter 3–4 Tage haltbar. Vor dem Wiedenerwärmen 1–2 EL Wasser oder Pflanzenmilch unterrühren, damit die Soße wieder cremig wird.
- Einfrieren: Funktioniert, aber die Konsistenz der Cashew-Soße kann nach dem Auftauen leicht verändern. Bis zu 2 Monate einfrieren; schonend im Kühlschrank auftauen und beim Erwärmen mit Flüssigkeit glätten.
- Sicheres Handling: Cashews vor dem Mixen gut einweichen und heißes Wasser beim Mixen vermeiden — erst abkühlen lassen. Reste nicht länger als 2 Stunden ungekühlt stehen lassen.
Helpful cooking tips
- Cashew-Alternativen: Bei Nussallergie kannst du weiche weiße Bohnen oder weiche Hafercreme als Bindung probieren; Geschmack und Textur verändern sich dann etwas.
- Extra seidig: Für maximal glatte Textur Cashews nach dem Einweichen kurz im heißen Wasser mit einem Stabmixer vorzerkleinern, bevor du in den Hochleistungsmixer gibst.
- Mehr Tiefe: Ein Spritzer Sojasauce oder ein halber TL geräuchertes Paprikapulver verstärkt Umami.
- Ölwahl: Verwende das Öl aus dem Glas der sonnengetrockneten Tomaten, wenn vorhanden — das gibt zusätzlichen Geschmack.
- Salzen zum Schluss: Hefeflocken und Brühe enthalten Salz; lieber am Ende abschmecken und schrittweise salzen.
Creative twists
- Gemüse ergänzen: Babyspinat kurz unterrühren, oder gebratene Champignons für mehr Biss.
- Würzige Version: Chiliflocken oder eine Prise Cayenne für Wärme.
- Mit gebratenem Tofu: Für mehr Protein einfach knusprig angebratene Tofuwürfel darüber geben.
- Kräuter-Variante: Statt getrocknetem Oregano frische Kräuter wie Thymian oder Majoran verwenden.
Common questions
Q: Wie lange muss ich die Cashews einweichen?
A: Mindestens 30 Minuten in kochendem Wasser für eine sehr cremige Textur; 2–4 Stunden in kaltem Wasser sind ebenfalls gut. Für extra seidenen Geschmack über Nacht einweichen.
Q: Kann ich die Pasta glutenfrei zubereiten?
A: Ja. Verwende eine hochwertige glutenfreie Pasta und achte darauf, dass alle anderen Zutaten glutenfrei sind (insbesondere Gemüsebrühe).
Q: Was mache ich, wenn die Soße körnig ist?
A: Meist fehlen Flüssigkeit oder der Mixer war nicht leistungsstark genug. Mehr pflanzliche Milch oder Pasta-Wasser zugeben und länger mixen. Ein feiner Sieb hilft nur, wenn wirklich grobe Partikel vorhanden sind.
Q: Wie würze ich für Kinder?
A: Weniger Pfeffer und keine Chiliflocken. Zitronensaft reduziert, Hefeflocken bei Bedarf weglassen — stattdessen ein bisschen vegane Margarine für Rundheit.
Conclusion
Wenn du noch nach ähnlichen, cremigen, pflanzlichen Rezeptideen suchst, inspiriert dieses Rezept sehr — und zum Vergleich lohnt sich ein Blick auf die vegane cremige Avocado-Pasta mit getrockneten Tomaten, die eine andere, frische Cremigkeit zeigt. Für eine weitere Variation mit intensiver Tomatensoße kannst du diese Anleitung zur Tomatensoße mit getrockneten Tomaten durchlesen.

Cremige Vegane Pasta mit Sonnengetrockneten Tomaten
Zutaten
Für die Pasta
- 400-500 g Pasta (Penne, Fusilli oder Linguine)
Für die Soße
- 150-200 g sonnengetrocknete Tomaten, fein geschnitten
- 150 g ungeröstete, ungesalzene Cashewkerne
- 240 ml ungesüßte pflanzliche Milch (z. B. Hafer- oder Mandelmilch)
- 2-3 Stück Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 EL Tomatenmark
- 1-2 EL Hefeflocken (optional für „käsige“ Tiefe)
- 1-2 EL frischer Zitronensaft
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 TL getrocknetes Basilikum
- 120 ml Gemüsebrühe oder das zurückbehaltene Pasta-Kochwasser
- 2 EL Olivenöl (oder das Öl aus dem Glas der getrockneten Tomaten)
Zubereitung
Cashews vorbereiten
- Gib die Cashewkerne in eine Schüssel und übergieße sie mit kochendem Wasser, bis sie bedeckt sind. Mindestens 30 Minuten einweichen (oder mehrere Stunden/kalt über Nacht). Abgießen und kurz abspülen.
Pasta kochen
- Einen großen Topf mit ausreichend Wasser zum Kochen bringen, gut salzen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Vor dem Abgießen etwa 1 Tasse Kochwasser auffangen. Pasta abgießen und beiseitestellen.
Soßenbasis zubereiten
- In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel 3-5 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch zugeben und kurz mitbraten — nicht bräunen lassen.
Getrocknete Tomaten & Tomatenmark
- Die klein geschnittenen sonnengetrockneten Tomaten und 2 EL Tomatenmark in die Pfanne geben. 2-3 Minuten mitbraten, bis das Tomatenmark leicht karamellisiert und die Aromen freigesetzt sind.
Cremige Cashew-Soße mixen
- Alle eingeweichten Cashews, 1 Tasse pflanzliche Milch, 1-2 EL Hefeflocken, 1-2 EL Zitronensaft, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer in einen Hochleistungsmixer geben. Mixen, bis eine sehr glatte, cremige Soße entsteht. Bei Bedarf etwas zusätzliches Pflanzenmilch oder Kochwasser zugeben, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Fertigstellen
- Die Cashew-Soße in die Pfanne zu den Tomaten geben. ½ Tasse Gemüsebrühe oder etwas Pasta-Kochwasser einrühren und kurz erwärmen. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Pasta in die Pfanne geben, gut vermengen. Falls die Soße zu dick ist, esslöffelweise mehr Kochwasser zugeben, bis die Pasta schön überzogen ist.
Anrichten
- Mit frisch gehacktem Basilikum und Petersilie bestreuen und sofort servieren.






