Schwedische Pfannkuchen

Ich erinnere mich noch, wie ich das erste Mal diese dünnen, zarten Pfannkuchen probiert habe: außen leicht karamellisiert, innen weich und so vielseitig, dass sie sowohl zum Frühstück als auch zum Dessert glänzen können. Schwedische Pfannkuchen sind leichter als klassische deutsche Pfannkuchen und ähnlich zu Crêpes — perfekt für einen entspannten Familienbrunch oder als süßer Abschluss eines Abendessens. Wenn Sie neben Pfannkuchen noch mehr herzhafte Hausmannskost mögen, passt ein Rezept wie Bayerische Semmelknödel gut in Ihr Repertoire.
Warum Sie dieses Gericht lieben werden
Schwedische Pfannkuchen sind schnell gemacht, benötigen wenige Zutaten und lassen sich mit dem, was man gerade im Haus hat, wunderbar variieren. Sie sind:
- Schnell: Teig in 10 Minuten, Pfannkuchen in wenigen Minuten pro Stück.
- Sparsam: Basiszutaten aus der Vorratskammer.
- Familienfreundlich: Kinder lieben das Rollen oder Falten mit Marmelade.
- Vielseitig: Von süß bis herzhaft kombinierbar.
"Die perfekte Balance aus zart und leicht — meine ganze Familie wollte Nachschlag!" — ein spontanes Feedback nach dem ersten Probebacken
So gelingt dieses Rezept Schritt für Schritt
Kurzüberblick: Sie mischen Mehl, Zucker und Salz. Eier, Milch und Vanille verquirlen. Flüssigkeit einrühren, kurz ruhen lassen. In einer heißen Pfanne dünne Schichten ausbacken und warm halten. Abschließend mit Puderzucker und Früchten servieren.

Was Sie brauchen
- 2 Tassen Weizenmehl
- 2 Tassen Milch (Vollmilch für Geschmack; pflanzliche Milch wie Hafer- oder Sojamilch funktioniert ebenfalls)
- 3 große Eier
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- ½ Teelöffel Salz
- Butter zum Braten
- Puderzucker (optional, zum Bestäuben)
- Marmelade, frische Früchte oder Sahne (optional, zum Servieren)
Tipp zu Zutaten: Wenn der Teig zu dick wirkt, mit 1–2 EL Milch verdünnen. Für feinere Pfannkuchen das Mehl vorher sieben. Wer es nussig mag, ersetzt ¼ Tasse Mehl durch feines Buchweizen- oder Dinkelmehl.
Außerdem finden Sie passende Suppenideen, wenn Sie ein größeres Menü planen, z. B. eine herzhafte Brokkoli-Cremesuppe als Vorspeise.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel sieben und vermischen.
- In einer separaten Schüssel die Eier aufschlagen. Milch und Vanilleextrakt hinzugeben und gut verquirlen.
- Die flüssige Mischung langsam in die trockenen Zutaten gießen. Dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Klumpen vermeiden.
- Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen. Das entspannt das Gluten und macht die Pfannkuchen zarter.
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Ein kleines Stück Butter schmelzen lassen.
- Eine Kelle (ca. 60–80 ml) Teig in die Pfanne geben. Pfanne leicht schwenken, damit sich der Teig dünn verteilt. 1–2 Minuten backen, bis die Ränder fest sind und die Unterseite goldbraun.
- Mit einem flachen Spatel vorsichtig wenden. Die andere Seite 1–2 Minuten backen.
- Fertige Pfannkuchen auf einen Teller legen und im Ofen bei 80 °C warm halten oder mit einem Tuch abdecken.
- Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Vor jedem neuen Pfannkuchen ggf. etwas Butter in die Pfanne geben.
- Warm servieren, nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und Marmelade, frischen Früchten oder Schlagsahne dazu reichen.
Praktische Reihenfolge: Teig zuerst ansetzen, dann Pfanne vorbereiten. So sind Sie beim Backen flüssig und vermeiden kalte Pfannen.
Serviervorschläge
- Klassisch: Mit Erdbeer- oder Himbeermarmelade und Puderzucker.
- Frisch & leicht: Mit Joghurt, klein geschnittenen Beeren und einem Spritzer Zitronenabrieb.
- Festlich: Mit geschlagener Vanillecreme und karamellisierten Apfelscheiben.
- Herzhaft (kleiner Twist): Dünn mit Räucherlachs und Frischkäse belegen, rollen und mit Dill bestreuen.
Als Begleitung eignen sich ein frischer Obstsalat oder ein leichtes, warmes Süppchen — z. B. eine samtige Butternut-Kürbis-Suppe für kältere Tage. Tipp zum Anrichten: Pfannkuchen stapeln oder einzeln rollen; kleine Toppings wie Nüsse, Minzblätter oder Zimt verleihen Textur und Aroma.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Kurzfristig: Fertige Pfannkuchen 1–2 Tage im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Zwischenlagen mit Backpapier verhindern Zusammenkleben.
- Einfrieren: Auf einem Blech einfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie bis zu 2 Monate. Auftauen im Kühlschrank.
- Aufwärmen: Auf dem Teller 20–30 Sekunden in der Mikrowelle oder kurz in der Pfanne bei mittlerer Hitze (je Seite 30–40 Sekunden) erhitzen. Im Ofen bei 150 °C für 5–8 Minuten funktionieren sie ebenfalls gut.
Lebensmittelsicherheit: Gekochte Eier im Teig sind beim Backen sicher; Reste nicht länger als 2 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen.
Profi-Tipps
- Konsistenz prüfen: Der Teig soll dünnflüssiger als normaler Pfannkuchenteig sein, damit sich dünne Schichten bilden.
- Temperatur der Pfanne: Zu heiß verbrennt die Unterseite, zu kalt wird der Pfannkuchen zäh. Mittlere Hitze ist ideal.
- Dünn streichen: Pfanne leicht kippen oder mit einer Teigkelle kreisend verteilen, um gleichmäßige Pfannkuchen zu bekommen.
- Gleichmäßiges Bräunen: Butter in der Pfanne leicht schwenken statt zu viel an einem Fleck schmelzen lassen.
- Glutenarm: Für weniger Gluten 25–30 % Weizenmehl durch Buchweizen- oder Dinkelmehl ersetzen.
- Vorratstipp: Pfannkuchen lassen sich gut portionsweise einfrieren — ideal für Frühstücks-Vorrat.
Variationen
- Vanille-Zitrone: 1 TL Zitronenabrieb und etwas mehr Vanille für frisches Aroma.
- Schokoladenfans: 1 EL Kakaopulver in den Teig mischen oder Nutella als Füllung.
- Vegan: Milch durch Hafer- oder Sojamilch ersetzen und Ei-Ersatz (z. B. Apfelmus oder Leinsamen-Gel) verwenden.
- Würzig: Für herzhafte Pfannkuchen fein gehackte Kräuter und etwas Pfeffer in den Teig geben; mit Schmand und Räucherlachs servieren.
Häufige Fragen
Frage: Wie lange dauert die Zubereitung?
Antwort: Vorbereitung etwa 10 Minuten, Teigruhe 10 Minuten, Braten je Pfannkuchen 1–2 Minuten pro Seite. Gesamtdauer für 12–16 Pfannkuchen circa 30–40 Minuten.
Frage: Kann ich den Teig am Vorabend zubereiten?
Antwort: Ja. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Teig 24 Stunden. Vor dem Braten kurz umrühren, da sich etwas Mehl setzen kann.
Frage: Warum sind meine Pfannkuchen zäh?
Antwort: Häufige Ursachen sind zu kalte Pfanne, zu viel Rühren nach dem Ruhen (macht den Teig zäh) oder ein zu dichter Teig. Lassen Sie den Teig ruhen und rühren Sie nur kurz vor dem Braten durch.
Frage: Kann ich die Pfannkuchen auch in einer Crêpe-Pfanne zubereiten?
Antwort: Ja — eine große, flache Crêpe-Pfanne oder beschichtete Pfanne erleichtert das dünne Verteilen und Wenden.
Fazit
Schwedische Pfannkuchen sind ein schnelles, flexibles Grundrezept, das sich für Frühstück, Dessert oder ein leichtes Abendessen eignet. Mit wenigen Zutaten bekommen Sie zarte, dünne Pfannkuchen, die Sie nach Belieben süß oder herzhaft belegen können. Für ergänzende pflanzenbasierte Rezeptideen können Sie sich inspirieren lassen, zum Beispiel bei Vegane Köttbullar · Eat this!.

Schwedische Pfannkuchen
Zutaten
Für den Teig
- 2 Tassen Weizenmehl
- 2 Tassen Milch Vollmilch für Geschmack; pflanzliche Milch wie Hafer- oder Sojamilch funktioniert ebenfalls
- 3 große Eier
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- ½ Teelöffel Salz
- nach Bedarf Butter zum Braten
- optional Puderzucker zum Bestäuben
- optional Marmelade, frische Früchte oder Sahne zum Servieren
Zubereitung
Zubereitung
- Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel sieben und vermischen.
- In einer separaten Schüssel die Eier aufschlagen. Milch und Vanilleextrakt hinzugeben und gut verquirlen.
- Die flüssige Mischung langsam in die trockenen Zutaten gießen. Dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Klumpen vermeiden.
- Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen, um das Gluten zu entspannen.
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und ein kleines Stück Butter schmelzen lassen.
- Eine Kelle (ca. 60–80 ml) Teig in die Pfanne geben und schwenken, um den Teig dünn zu verteilen. 1–2 Minuten backen, bis die Ränder fest sind und die Unterseite goldbraun.
- Mit einem flachen Spatel vorsichtig wenden und die andere Seite 1–2 Minuten backen.
- Fertige Pfannkuchen auf einen Teller legen, im Ofen bei 80 °C warm halten oder mit einem Tuch abdecken.
- Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Vor jedem neuen Pfannkuchen gegebenenfalls etwas Butter in die Pfanne geben.
- Warm servieren, nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und Marmelade, frischen Früchten oder Sahne servieren.






