Veganes Pad Thai mit Tofu

Ich mache dieses vegane Pad Thai mit Tofu seit Jahren, wenn ich etwas Schnelles, sättigendes und trotzdem leichtes will. Statt der üblichen Fischsauce setzt diese Version auf cremige Erdnussbutter und Sojasauce — das ergibt ein nussiges, umami-reiches Gericht, das in unter 30 Minuten auf dem Tisch steht. Perfekt für ein schnelles Abendessen unter der Woche oder wenn Gäste kommen und man etwas Buntes ohne viel Aufwand servieren möchte. Wenn du nach weiteren einfachen, pflanzenbasierten Mittagsideen suchst, findest du mehr in unserer Sammlung für vegane Mittagessen-Rezepte.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Pad Thai ist ein Klassiker – und diese vegane Version überzeugt mit vertrauten Aromen, ohne komplizierte Zutaten. Gründe, dieses Rezept zu machen:
- Schnell: Von Vorbereitung bis auf dem Teller in etwa 20–30 Minuten.
- Preiswert: Reisnudeln, Tofu und etwas Gemüse sind günstig und halten sich gut im Vorrat.
- Familienfreundlich: Mild würzig; Chiliflocken gibt jeder selbst nach Geschmack dazu.
- Vielseitig: Leicht anpassbar (mehr Gemüse, andere Proteine, glutenfrei).
„Ein schnelles, nussiges Pad Thai, das auch eingefleischte Nicht-Veganer begeistert — unkompliziert, aromatisch und perfekt für einen stressfreien Abend.“
Schritt-für-Schritt-Überblick
Kurz gesagt: Nudeln kochen, Tofu anbraten, Gemüse kurz sautieren, alles mit Erdnussbutter und Sojasauce vermengen und frisch garnieren. Die Arbeitsschritte sind bewusst einfach gehalten, damit das Gericht auch beim ersten Mal gelingt. Erwartung: 20–30 Minuten aktive Zeit, einfache Küchenausrüstung (Topf, große Pfanne oder Wok, Schneidebrett).

Zutaten — Was du brauchst
- 200 g Reisnudeln
- 200 g Tofu (fest), in Würfel geschnitten
- 2 EL Erdnussbutter (cremig)
- 1 EL Sojasauce (nach Geschmack mehr)
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Karotte, in feine Julienne geschnitten
- 1 Paprika, in Streifen
- 100 g Sojasprossen
- 2 Frühlingszwiebeln, gehackt
- 1 Limette, in Spalten
- 2 EL Pflanzenöl (z. B. Raps oder Erdnussöl)
- Koriander zum Garnieren
- Chiliflocken nach Geschmack
Tauschen & Hinweise: Für eine glutenfreie Version unbedingt glutenfreie Sojasauce (Tamari) verwenden. Statt Erdnussbutter kannst du Tahini nehmen, dann passt etwas Agavendicksaft für Süße. Wenn du das Gericht noch proteinreicher möchtest, nimm mehr Tofu oder füg Edamame hinzu. (Wenn du neben schnellen Nudelgerichten auch Pfannkuchen magst, probiere unser veganes Pfannkuchen-Rezept ohne Ei und Milch als Beilage oder Dessert.)
Anleitung — Schritt für Schritt
- Reisnudeln nach Packungsanleitung in reichlich kochendem Wasser garen. Abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht weitergaren.
- Während die Nudeln ziehen: Den Tofu in Würfel schneiden und mit etwas Küchenpapier trocken tupfen.
- Eine große Pfanne oder einen Wok erhitzen. 2 EL Pflanzenöl hineingeben und den Tofu portionsweise bei mittelhoher Hitze goldbraun braten, rundherum. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Im verbliebenen Öl den gehackten Knoblauch kurz anbraten (30–40 Sekunden), dann Karotte und Paprika hinzufügen. 2–3 Minuten sautieren, bis das Gemüse bissfest ist.
- Die gekochten Reisnudeln zurück in die Pfanne geben. Erdnussbutter und Sojasauce hinzufügen. Alles kräftig unterheben, bis die Erdnussbutter die Nudeln gleichmäßig umhüllt. Bei Bedarf 1–2 EL Wasser oder Nudelkochwasser zugeben, um die Sauce zu verdünnen.
- Sojasprossen und den gebratenen Tofu unterheben, nur kurz erwärmen (die Sprossen sollen noch knackig bleiben).
- Auf Tellern anrichten und mit Frühlingszwiebeln, Limettensaft, frischem Koriander und Chiliflocken garnieren. Sofort servieren.
Wie man es serviert
- Bestreue das Pad Thai vor dem Servieren mit grob gehackten Erdnüssen (wenn kein Erdnuss-Allergiker dabei ist) für Textur.
- Limettenspalten intensiveren das Aroma; jeder kann nachsäuern.
- Als Beilage passen ein leichter Gurkensalat oder ein asiatisch inspirierter Krautsalat.
- Getränke: Ein kalter Thai-Eistee oder ein trockener Weißwein (Riesling, trocken) ergänzen die Aromen gut.
Aufbewahrung und Aufwärmen
- Im Kühlschrank: Reste in einem luftdichten Behälter 2–3 Tage frisch halten. Vor dem Einpacken vollständig abkühlen lassen.
- Aufwärmen: Kurz in einer heißen Pfanne mit einem Spritzer Wasser oder Nudelkochwasser erhitzen, damit die Sauce wieder geschmeidig wird. Mikrowelle funktioniert auch, aber etwas Feuchtigkeit (z. B. ein feuchtes Tuch) hilft gegen Austrocknen.
- Einfrieren: Das Gericht mit Tofu kann eingefroren werden, verliert aber etwas an Textur (vor allem die Sprossen werden weich). In einem gefrierfesten Behälter bis zu 2 Monate haltbar. Auftauen über Nacht im Kühlschrank.
- Lebensmittelsicherheit: Gekochte Nudeln nicht länger als 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen; rasch kühlen.
Profi-Tipps
- Tofu knuspriger bekommen: Vor dem Braten den Tofu pressen (z. B. mit einem schweren Brett und Küchenrolle) und in Maisstärke wälzen. So wird er außen extra knusprig.
- Erdnussbutter besser integrieren: Erdnussbutter vorher mit 1–2 EL heißem Wasser glatt rühren, dann in die Pfanne geben — so bildet sich eine gleichmäßige Sauce.
- Geschmackstiefe: Ein Spritzer Reisessig oder ein kleines Stückchen Zucker/Agavendicksaft gleicht die Säure-Salzigkeit aus.
- Für noch mehr Umami: Ein Teelöffel geröstetes Sesamöl kurz vor dem Servieren darüberträufeln.
- Mehr Rezeptinspirationen und einfache vegane Beilagen findest du auch bei unserem Artikel zu herzhafte vegane Pfannkuchen mit Zucchini und Kräutern.
Kreative Varianten
- Nussfrei: Erdnussbutter durch Tahini ersetzen und stattdessen gehackte Sonnenblumenkerne als Crunch verwenden.
- Saucenwechsel: Für ein süß-säuerliches Profil 1 EL tamarind paste + 1 EL Ahornsirup anstelle der Erdnussbutter probieren.
- Mehr Gemüse: Brokkoli, Zuckerschoten oder Babymais ergänzen das Gericht gut.
- Andere Proteine: Tempeh, gebratene Champignons oder marinierter Seitan sind gute Alternativen zum Tofu.
- Schärfe: Statt Chiliflocken frisch gehackte Thai-Chilis verwenden für intensivere Hitze.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung dieses Pad Thai?
- Rechne mit 20–30 Minuten Gesamtzeit: 5–10 Minuten Vorbereitung (schneiden), 10–15 Minuten Kochen.
Kann ich andere Nüsse verwenden statt Erdnussbutter?
- Ja — Tahini oder Mandelmus funktionieren, liefern aber ein anderes Geschmacksprofil. Bei Nussallergien Sonnenblumenkerncreme oder extra Sojasauce verwenden.
Bleiben die Sojasprossen knackig, wenn ich sie mitkochen lasse?
- Besser die Sojasprossen erst zum Schluss unterheben und nur kurz erwärmen; so bleiben sie knackig und frisch.
Ist das Gericht glutenfrei?
- Nur wenn du glutenfreie Sojasauce (Tamari) nutzt. Reisnudeln sind von Natur aus glutenfrei, aber manche Sojasaucen enthalten Gluten.
Kann ich das Pad Thai vorbereiten und später servieren?
- Du kannst Nudeln und Tofu getrennt vorkochen. Beim Servieren die Komponenten kurz zusammen in der Pfanne erwärmen und die Erdnuss-Sauce frisch anrühren.
Fazit
Wenn du ein schnelles, aromatisches und flexibles Nudelgericht suchst, ist dieses vegane Pad Thai mit Tofu eine sehr gute Wahl — einfach in der Zubereitung, reich an Geschmack und leicht anzupassen. Für eine ähnliche vegane Variante mit anderen Gemüsen und ausführlicheren Tipps lohnt sich ein Blick auf Bianca Zapatkas veganes Pad Thai-Rezept.

Veganes Pad Thai mit Tofu
Zutaten
Hauptzutaten
- 200 g Reisnudeln
- 200 g Tofu (fest), in Würfel geschnitten
- 2 EL Erdnussbutter (cremig)
- 1 EL Sojasauce (nach Geschmack mehr)
- 2 stück Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 stück Karotte, in feine Julienne geschnitten
- 1 stück Paprika, in Streifen
- 100 g Sojasprossen
- 2 stück Frühlingszwiebeln, gehackt
- 1 stück Limette, in Spalten
- 2 EL Pflanzenöl (z. B. Raps oder Erdnussöl)
- nach Geschmack Koriander zum Garnieren
- nach Geschmack Chiliflocken
Zubereitung
Zubereitung
- Reisnudeln nach Packungsanleitung in reichlich kochendem Wasser garen. Abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
- Den Tofu in Würfel schneiden und mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Eine große Pfanne oder einen Wok erhitzen. 2 EL Pflanzenöl hineingeben und den Tofu portionsweise goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Im verbliebenen Öl den gehackten Knoblauch kurz anbraten, dann Karotte und Paprika hinzufügen und 2–3 Minuten sautieren.
- Die gekochten Reisnudeln zurück in die Pfanne geben, Erdnussbutter und Sojasauce hinzufügen und kräftig unterheben.
- Sojasprossen und den gebratenen Tofu unterheben, nur kurz erwärmen.
- Auf Tellern anrichten und mit Frühlingszwiebeln, Limettensaft, Koriander und Chiliflocken garnieren. Sofort servieren.






