Vegan Lentil Dumplings in Creamy Curry Sauce

Ich erinnere mich noch gut an den ersten Winterabend, an dem ich dieses Gericht ausprobierte: warme, würzige Curry-Sauce, weiche Linsenknödel und der Duft von Ingwer und Knoblauch – eine Kombination, die sofort tröstet. Die veganen Linsenknödel in einer cremigen Kokos-Curry-Sauce sind ein tolles Gericht für kalte Tage, für Gäste oder einfach dann, wenn du etwas Herzhaftes, Nährendes und trotzdem Leichtes willst. Wenn du Knödel liebst, passt auch unsere Version der bayerischen Semmelknödel hervorragend als Inspiration für unterschiedliche Texturen.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
Die Mischung aus proteinreichen Linsen und einer samtigen Kokos-Curry-Sauce macht dieses Gericht besonders befriedigend. Es ist komplett vegan, relativ schnell zuzubereiten und lässt sich leicht an Vorratskammer-Zutaten anpassen. Perfekt für:
- einen gemütlichen Wochenend-Auflauf
- ein wärmendes Familienessen
- Meal-Prepping: Knödel halten sich gut im Kühlschrank oder lassen sich einfrieren
"Einfache Zutaten, großer Geschmack — diese Linsenknödel sind mein neues Comfort-Food." — ein Probier-Testesser
Die Balance aus scharfer Currypaste, aromatischem Ingwer und der natürlichen Erdigkeit von roten oder Puy-Linsen macht die Sauce komplex, ohne kompliziert zu sein.
Schritt-für-Schritt Übersicht
Kurzüberblick über den Ablauf, bevor du loslegst:
- Linsen kochen und abtropfen lassen.
- Linsen mit Zwiebel, Knoblauch und Ingwer pürieren.
- Masse zu kleinen Knödeln formen.
- Kokosmilch erhitzen und Currypaste einrühren.
- Knödel in die Sauce geben und 10–15 Minuten köcheln lassen.
- Mit frischen Kräutern garnieren und servieren.

Was du brauchst
Zutaten (für ca. 3–4 Portionen):
- 200–250 g rote Linsen oder Puy-Linsen (Puy gibt bissfestere Textur)
- 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
- 1 mittelgroße Zwiebel, grob gehackt
- 2–3 Knoblauchzehen
- 2 cm frischer Ingwer, geschält
- 1–2 EL rote Currypaste (Menge nach gewünschter Schärfe)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Gewürze nach Wahl: Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam Masala oder Korianderpulver empfehlen sich
- Frische Kräuter zum Garnieren: Koriander oder Petersilie
- Optional: ein Spritzer Limettensaft oder etwas Kokosblütenzucker für Balance
Substitutionen/Notizen:
- Statt roter Linsen kannst du Puy-Linsen verwenden; rote Linsen zerfallen schneller und ergeben weichere Knödel.
- Für eine fettärmere Variante leichte Kokosmilch oder eine Mischung aus Gemüsebrühe und Kokos verwenden.
Schrittweise Anleitung
- Spüle die Linsen kurz und koche sie nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser. Rote Linsen brauchen meist nur 10–12 Minuten, Puy-Linsen länger. Gut abtropfen lassen und kurz ausdampfen.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer grob schneiden. Gib sie zusammen mit den gekochten Linsen in einen Mixer oder Foodprocessor. Püriere, bis eine glatte, formbare Masse entsteht. Falls zu trocken: wenig Wasser oder etwas Kokosmilch zugeben. Ist die Masse zu klebrig, ein paar Esslöffel Semmelbrösel oder Haferflocken einrühren.
- Forme aus der Masse kleine Knödel (walnuss- bis tischtennisballgroß). Halte die Hände leicht angefeuchtet, damit die Masse nicht klebt. Optional: Knödel kurz im Kühlschrank fest werden lassen.
- Erhitze die Kokosmilch in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Rühre die Currypaste ein, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Schmecke die Sauce mit Gewürzen, Salz und optional einem Spritzer Limette ab.
- Lege die Knödel vorsichtig in die köchelnde Sauce. Deckel aufsetzen und 10–15 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze simmern lassen, dabei gelegentlich vorsichtig umrühren, damit nichts anklebt. Die Knödel nehmen dabei Geschmack auf und halten ihre Form.
- Mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und sofort servieren.
Serviervorschläge
Beste Wege, das Gericht zu genießen:
- Auf einem Bett aus Basmatireis oder Duftreis servieren, damit die Sauce richtig zur Geltung kommt.
- Gedämpfter Brokkoli, grüne Bohnen oder ein Gurkensalat mit Joghurtdressing passen als frische Beilage.
- Für ein gemütliches Menü: Zum Abschluss ein leichter veganer Apfel-Pfannkuchen als Dessert reichen.
Anrichten: Ein tiefer Teller, zuerst Reis, dann 3–4 Knödel, Sauce großzügig darüber, frische Kräuter und ein paar Tropfen Limettensaft — hübsch und aromatisch.
Aufbewahrung und Aufwärmen
So bleiben Reste sicher und lecker:
- Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter 3–4 Tage haltbar.
- Einfrieren: Knödel einzeln auf einem Backblech vorfrieren und dann in Gefrierbeutel umfüllen; so lassen sie sich portionsweise entnehmen. Gefrierzeit bis zu 3 Monate.
- Aufwärmen: Sanft in einem Topf mit etwas Wasser oder zusätzlicher Kokosmilch erwärmen, damit die Sauce nicht zu dick wird. Mikrowelle: abgedeckt in Intervallen erhitzen und zwischendurch umrühren.
Sicherheitshinweis: Reste nicht länger als empfohlen aufbewahren, bei unangenehmem Geruch oder sichtbaren Veränderungen entsorgen.
Profi-Tipps
- Textur kontrollieren: Puy-Linsen geben festere Knödel; rote Linsen werden weicher. Wähle je nach Vorliebe.
- Bindemittel: Wenn die Masse zu locker ist, Paniermehl, gemahlene Haferflocken oder ein Löffel Kichererbsenmehl helfen.
- Aromen vertiefen: Zwiebel vor dem Pürieren leicht anrösten für karamellisierte Noten.
- Schärfe anpassen: Mehr Currypaste = mehr Hitze; füge Limettensaft oder Kokosblütenzucker hinzu, um die Balance wiederherzustellen.
- Formhilfen: Für gleichmäßige Knödel mit einem Messlöffel portionieren.
Variationen & Geschmacksvarianten
- Indisch-ish: Mit Garam Masala, Senfsamen und Curryblättern arbeiten.
- Nussig: Fein gehackte geröstete Cashews in die Masse für Biss und Fett.
- Mediterran: Statt Curry eine Tomaten-Kräutersauce und statt Currypaste Kräuter der Provence verwenden.
- Protein-Boost: Gekochte Quinoa unter die Linsen mischen.
Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du das Gericht in eine Auflaufform schichten und überbacken — ähnlich wie eine Lasagne-Variante, inspiriert von der original italienischen Lasagne, nur mit Curry-Note.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Zubereitung insgesamt?
Reine Arbeitszeit: etwa 30–40 Minuten. Mit Kochen der Linsen und Simmern der Knödel rechnest du mit 45–60 Minuten.
Kann ich die Knödel vorher zubereiten?
Ja. Die Knödel lassen sich formen und im Kühlschrank bis zu 24 Stunden aufbewahren oder eingefroren länger lagern.
Welche Linsen sind am besten?
Rote Linsen sind schnell und ergeben weiche Knödel; Puy-Linsen bieten Biss und Struktur. Beide funktionieren gut — wähle nach gewünschter Textur.
Sind die Knödel glutenfrei?
Nicht automatisch. Wenn du Gluten vermeiden willst, achte auf glutenfreie Semmelbrösel oder ersetze sie durch Haferflocken (glutenfrei zertifiziert) oder Reismehl als Bindemittel.
Kann ich die Currypaste durch Gewürze ersetzen?
Ja. Nutze eine Mischung aus Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel und Chili, um eine Paste-ähnliche Würze zu erreichen. Eventuell etwas Öl hinzufügen, damit sich die Gewürze entfalten.
Conclusion
Wenn du mehr Inspiration für pflanzliche Hauptgerichte suchst, findest du eine ähnliche Variante und zusätzliche Tipps auf der Seite Vegane Linsenknödel in würziger Curry-Sauce. Viel Spaß beim Kochen — und denk daran: mit ein paar kleinen Anpassungen wird dieses Rezept immer wieder neu und überraschend.

Linsenknödel mit Kokos-Curry-Sauce
Zutaten
Für die Linsenknödel
- 200–250 g rote Linsen oder Puy-Linsen Puy gibt bissfestere Textur
- 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
- 1 mittelgroße Zwiebel, grob gehackt
- 2–3 Stück Knoblauchzehen
- 2 cm frischer Ingwer, geschält
- 1–2 EL rote Currypaste Menge nach gewünschter Schärfe
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Gewürze nach Wahl: Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam Masala oder Korianderpulver Diese Gewürze werden empfohlen
- Frische Kräuter zum Garnieren Koriander oder Petersilie Optional: ein Spritzer Limettensaft oder etwas Kokosblütenzucker für Balance
Zubereitung
Vorbereitung
- Spüle die Linsen kurz und koche sie nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser. Rote Linsen brauchen meist nur 10–12 Minuten, Puy-Linsen länger. Gut abtropfen lassen und kurz ausdampfen.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer grob schneiden. Gib sie zusammen mit den gekochten Linsen in einen Mixer oder Foodprocessor. Püriere, bis eine glatte, formbare Masse entsteht. Falls zu trocken: wenig Wasser oder etwas Kokosmilch zugeben. Ist die Masse zu klebrig, ein paar Esslöffel Semmelbrösel oder Haferflocken einrühren.
- Forme aus der Masse kleine Knödel (walnuss- bis tischtennisballgroß). Halte die Hände leicht angefeuchtet, damit die Masse nicht klebt. Optional: Knödel kurz im Kühlschrank fest werden lassen.
Kochen
- Erhitze die Kokosmilch in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Rühre die Currypaste ein, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Schmecke die Sauce mit Gewürzen, Salz und optional einem Spritzer Limette ab.
- Lege die Knödel vorsichtig in die köchelnde Sauce. Deckel aufsetzen und 10–15 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze simmern lassen, dabei gelegentlich vorsichtig umrühren, damit nichts anklebt. Die Knödel nehmen dabei Geschmack auf und halten ihre Form.
- Mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und sofort servieren.






